Foto: Falk Wenzel

DAS LÄUFTGERADE:

 

Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden des Puppentheaters Halle
alles Gute zum Neuen Jahr!

Und was alles bereits gelaufen ist, verrät unser Archiv: DAS IST GELAUFEN

DIE PUPPEN­DEPESCHE MELDET:

BLAUE STUNDE

15.01.2026 — Puppendepesche 2026.01

Liebe Puppen-Fans!

Nehmen Sie Ihr Vorkaufsrecht in Anspruch und genießen Sie den Frühling im Theater! Im Repertoire sind: Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky, in der Regie von Ania Michaelis, einer modernen Geschichte, in der Selma von einem Okapi träumt. Und wenn sie das tut, stirbt jemand im Ort. Die Frage ist nur: wer? Helle Aufregung breitet sich unter den Bewohnern aus: Der Eisverkäufer hält sein Verhältnis geheim. Luise fallen Dinge herunter, wenn sie sich nicht sicher ist. Der Optiker ist verliebt und möchte reden. Liebe und Tod sind die beiden Mysterien des Lebens, und plötzlich hängen sie seltsam miteinander zusammen. – Von Franz Kafka spielen wir Die Verwandlung, in der Regie von Claudia Luise Bose. Das ist die berühmteste deutschsprachige Erzählung des 20. Jahrhunderts mit lebensgroßen Figuren. Ein unausweichliches Familien-Gefängnis für Gregor Samsa, dem einzigen Verdiener in seiner Familie, der sich – womöglich gegen seinen Willen – ins Nichtstun verabschiedet, denn er verwandelt sich in ein ungeheures Ungeziefer. – Recht neu im Programm ist Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronski, in der Regie von Christoph Werner. Baba Dunja zieht zurück in den Ort, der ihre Heimat ist, nach Tschernobyl. Verstrahlte Früchte fürchtet sie nicht. In der kleinen Dorfgemeinschaft lebt es sich wie in einem kleinen Paradies. Aber Fremde kommen, und Baba Dunja nimmt eine Strafe auf sich. Es ist ihr Leben, ihre Geschichte wird erzählt, und wir staunen über diese starke Person und ihren Zugang zu den Menschen und ihrer Natur. – Tanz und Puppentheater treffen sich in Michal Sedláček Inszenierung Romeo und Julia im Herbst des Lebens, geschrieben von Ralf Meyer nach Motiven eines tschechoslowakischen Films. Karel und Marie sind im Rentenalter und begegnen einander durch eine Verwechslung im Café. Karel ist sofort entflammt. Marie ist es peinlich, dass er ihr gefällt. – Aber Karels und Maries Familien sind miteinander verstritten. Was soll das, dass die beiden miteinander Umgang pflegen? In ihrem Alter! – Yuliya Gerbina und Michal Sedláček tanzen hinreißend und ohne Worte auf unserer kleinsten Bühne und inmitten von ständig redenden Puppen. – Und wer lieber den Dauerbrenner sehen möchte, kommt auch auf seine Kosten, denn es läuft auch wieder Mord im Orientexpress!

Alles Gute zum Neuen Jahr wünscht
Ihr Vorstand

 

VORKAUFSRECHT

12.12.2025 — Puppendepesche 2025.21

Liebe Freunde der PUPPENLOGE, liebe Mitglieder,

die Vorproben für unsere nächste Premiere haben begonnen, eine Urauf­führung, „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronski, in einer Fassung und in der Regie von Christoph Werner: Dahin zurück­kehren, wo man die Heimat ver­mutet: Baba Dunja zieht zurück in ihr verlas­senes Dorf bei Tschernobyl, wo einst ihr Haus stand. Angst vor ver­strahl­ten Wald­früchten kennt sie nicht. Gemein­sam mit Gleich­ge­sinnten baut sie sich ein neues Leben auf. Doch als Fremde ins Dorf kommen, wird das fragile Gleich­gewicht gestört. Baba Dunja hält dennoch fest an ihrer Vision vom Glück, an ihrem kleinen Paradies. Ist dafür kein Preis zu hoch?

Alina Bronskis Romane sind gefeierte Bestseller. Intendant Christoph Werner, bekannt für seine Liebe zu klug erzählten Familien­geschichten und über­raschen­den Wen­dungen, bringt mit „Baba Dunjas letzte Liebe“ ein berüh­rendes Stück Lite­ratur auf die Bühne, das mit feinem Humor von der Lebens­klug­heit einer alten Frau und von dem unsicht­baren Band zwischen den Gene­ratio­nen erzählt.

Die Premiere ist im Februar! Freuen Sie sich drauf!

Viele Grüße
Ihres Vorstands

Vorherige Depeschen können Sie in unserem PUPPENDEPESCHEN-Archiv nachlesen.